Massage als Schlüssel zur Seele

Eine Liebeserklärung an unsere Muskeln...

Muskeln - das Superorgan

Unsere Muskeln durchziehen unseren ganzen Körper, tragen und stützen ihn und ermöglichen uns damit gleichzeitig Freiheit und Ausdruck.

 

Sie verleihen uns Anmut, Stärke und Beweglichkeit.

Sie lassen uns gehen, atmen und sprechen.

Sie wärmen und sie halten uns.

Ein Superorgan, dass aus vielen Einheiten besteht.

656 dieser kleinen Helden, die in Ihrer Gesamtheit Erstaunliches leisten, wohnen in und an unserem schönen Körper.

Ganz still und bescheiden beeinflussen Sie im Hintergrund unseren Stoffwechsel, verbrennen Nährstoffe, produzieren Botenstoffe, regulieren die Gehirnfunktion, fördern die Immunabwehr, schützen die inneren Organe, usw., usw. ...

 

Da stimmt es wohl - wenn man sagt -

"Der Körper - Tempel deiner Seele" .

 

Und jedes Haus - oder jeder Tempel - sieht aus, wie der Herr, der in ihm lebt. 

Muskelverspannungen

 

Wie kommt denn eigentlich unser Stress in unsere Muskeln?

 

 

Unsere Muskulatur ist mit dem Hirnstamm verbunden, welcher eine tragende Rolle in unserem körperlichen Dasein spielt.

Er kontrolliert Blutdruck und Herzfrequenz, reguliert Atmung und Körpertemperatur, steuert Wachen und Schlafen und viele andere lebenswichtige Reflexe, sowie die Muskelspannung (Muskeltonus).

Sobald offensichtliche Gefahr oder auch nur unterschwellig zu viele Sinneseindrücke dort ankommen, werden sofort Adrenalin und Cortisol ausgeschüttet - diese alarmieren den Körper und sorgen für Kampf- oder Fluchtbereitschaft.

D.h. das Herz schlägt schneller, der Blutdruck steigt, die Atmung wird flacher - und die Muskeln spannen sich an!

 

Doch der Hirnstamm reagiert auch auf unsere Stimmungen!

Sodass andauernder Stress, Angst oder Überlastung ebenfalls den Muskeltonus erhöhen, was dann zu Verspannungen und Schmerzen führt.