PME ~ Progressive Muskelentspannung ( PMR )

Dauerstress hat natürlich auch eine Wirkung auf unseren Körper, es ist als ob er uns darauf aufmerksam machen möchte, dass wir uns nun Zeit für Erholung nehmen sollten.

"Wie im Innen so im Außen – und umgekehrt." (Kybalion)

Wer gestresst ist – also innerlich angespannt ist, hat in der Regel auch eine erhöhte Muskelspannung, vielleicht sogar schmerzhafte Verspannungen in Schulter- und Nackenmuskulatur – welche später auch zu Spannungskopfschmerzen führen können.

Durch die progressive Muskelentspannung lässt sich die Muskelanspannung verringern.

 

Wir nutzen also die Umkehrwirkung – wenn wir unseren Körper entspannen können, nehmen gleichzeitig auch Nervosität und emotionale Anspannung ab. Die Atmung und der Blutdruck können sich wieder stabilisieren, die verspannten Muskeln lassen locker und in Folge dessen, verschwinden die Spannungskopfschmerzen.

Wie es funktioniert...

Bei der PME werden verschiedene Muskelgruppen (unter meiner Anleitung) erst bewusst angespannt und dann wieder entspannt – so wird der Unterschied von Anspannung und Entspannung direkt spürbar.

Unsere Atmung verändert sich bei Anspannung, sie wird unregelmäßig oder der Atem stockt – z.B. bei Angst, Schmerzen, …

Wir üben also, während der Anspannung einen gleichmäßigen Atemrhythmus beizubehalten, da sich dieser positiv auf die Gesamtentspannung auswirkt. So "lernt" unser Organismus mit der Zeit auf Belastungen, die sich im Körper z.B. in Form einer Verspannungen manifestieren, zunehmend unbewusst mit einer Entspannungsreaktion zu reagieren.

Diese Methode der Entspannung kann überall angewendet werden – im Büro, in der Bahn,… egal wo Sie gerade sind – sie ist leicht erlernbar und besonders gut geeignet für Menschen, die für Meditation und Autogenes Training zu ungeduldig sind.